Wenn genau zu Beginn der Familienfreizeit Deutschland im EM-Halbfinalspiel spielt, heißt es fürs Team erstmal: Umplanen. Und so hatten wir mit einem kleinen Public Viewing bei Hotdogs und belegten Broten einen etwas ungewöhnlichen, aber sehr lebhaften und verbindenden Freizeiteinstieg dieses Jahr…
Nach einem Abendspaziergang durchs Dorf kuschelten sich später alle, die wollten, auf Picknickdecken zusammen, sangen zum ersten (aber nicht zum letzten) Mal das diesjährige Freizeitlied und lauschten bei Tee und Keksen zwei „bunten“ Gutenachtgeschichten. Z.B. die Geschichte vom roten, dem blauen, dem gelben, weißen, grünen und dem schwarzen Land, in denen die Menschen irgendwann entdecken, dass es bunt gemischt viel schöner und abwechslungsreicher ist. Nur der grüne König wollte unbedingt sein rein grünes Land zurück: „Da lachten die Menschen und schickten ihn auf eine einsame Insel…“
Bunte Farben, bunte Vielfalt, bunte Ideen – das Motto der diesjährigen Familienfreizeit zog sich durch alle Programmpunkte. Auch die Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bunt gemischt – mit den elf Familien und dem Team waren insgesamt 20 Erwachsene und 21 Kinder und Jugendliche zwischen sechs Monaten und 16 Jahren dabei.
Am Samstagvormittag konnten sie an verschiedenen Stationen ihre Kreativität, Geschicklichkeit und Kooperation beweisen – es entstanden Farbklecks-Monster, ein großes Kunstwerk aus vielen kleinen Bildern und bunte Flechtzöpfe, es gab eine Murmelbahn-Staffel und Bällemikado, Gruppenmitglieder mussten auf kreative Weise transportiert werden. Nach einer langen Mittagspause und ein paar Spielen mit dem Fallschirm fanden sich Kleine und Große je nach Alter in Kleingruppen zusammen: Die Jüngsten konnten im Bällebad spielen, für die Kinder ab vier gab es einen Lehm & Ton-Workshop, die Jugendlichen tobten sich beim Kickerturnier aus und die Erwachsenen konnten sich in einer eigenen Runde austauschen. Am Abend klang der Tag mit Lagerfeuer, Stockbrot und einer Nachtwanderung aus.
Der Sonntag begann wie auch der Samstag für die Frühaufsteher*innen mit einem bewegten Morgengruß am Bach. Nach dem Frühstück trafen sich alle zu Lied und Spiel, bevor wir gemeinsam einen kleinen Familiengottesdienst zum Buch „Das Vierfarbenland“ feierten. Im Anschluss gab es ein Kreativangebot, andere wollten lieber noch eine Runde kickern oder schaukeln. Um halb zwei war dann schon wieder Zeit für die Abschlussrunde und ein letztes Mal das Freizeitlied: „Ich bin anders als du bist anders als er ist anders als sie […] Wir sind anders als ihr seid anders als wir – na und? Das macht das Leben eben BUNT!“
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